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Szenen aus Kiels „König Lear“. Fotos: Olaf StruckKönig Lear (B) 

William Shakespeare

Der alte König Lear will sein Reich unter seinen drei Töchtern aufteilen. Das größte Gebiet soll dabei diejenige erhalten, die den Vater am meisten liebt. Also macht der Monarch die Probe aufs Exempel und fragt ganz direkt nach der Zuneigung seiner Kinder. Goneril und Regan, die beiden Älteren, überbieten sich in Schmeicheleien. Nur die Jüngste, die aufrichtige Cordelia, macht den heuchlerischen Wettkampf nicht mit und wird daraufhin verstoßen. Shakespeares berühmte Tragödie zeigt unerbittlich den Zerfall familiärer und gesellschaftlicher Bande.

Keine Vorstellungen mehr in dieser Spielzeit

 


 

 

 

 

 

Theaterkritik:

„Karasek [lässt] die sinnig entschlackte Tragödienversion durch die von Shakespeare vorgesehene Katastrophenserie laufen. Stringent, beinahe statisch und mit der Betonung weniger auf dem Spiel von Schein und Sein als auf dem Familienzwist und Generationenstreit.“ (Ruth Bender, Kieler Nachrichten)

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