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Volksbühne unterstützt die Allianz für Kunst und Kultur

Die Volksbühne Kiel und die Landesarbeitsgemeinschaft der Volksbühnen schließen sich der Allianz für Kunst und Kultur an. „Kunst und Kultur geraten in Gefahr, wegen der drastisch eingeschränkten finanziellen Handlungsspielräume des Landes und der Kommunen auszubluten. Viele kulturelle Einrichtungen und Organisationen sind in ihrer Existenz gefährdet“ heißt es in einer Erklärung. Begrüßt wird die Entscheidung der Stadt Schleswig, ihr wegen Einsturzgefahr gesperrtes Theater zu erhalten. Auch für die dringend erforderliche Sanierung des Kieler Konzertsaals gebe es noch keine Lösung. Wer neue teure Infrastrukturmaßnahmen in Kiel favorisiert, müsse zunächst die bestehenden Einrichtungen in Ordnung bringen. Ein funktionierender und heutigen Ansprüchen gerecht werdender Konzertsaal sei für eine Landeshauptstadt unverzichtbar. (Kieler Nachrichten, 28.01.2012)

 

Danke Uschi Schollenberg

Seit 1979, also 32 Jahre, hat Uschi Schollenberg für die Volksbühne Kiel gearbeitet und die Entwicklung und Anpassung an neue Herausforderungen miterlebt. Vieles, was früher noch mit der Hand gemacht wurde, erledigt nun der Computer. Die Angebotspalette hat sich stark erweitert. Mit Schwerpunkt Service stand sie stets im Mittelpunkt der Volksbühne. Die Mitglieder haben Sie am Telefon kennengelernt und ihre Zuverlässigkeit geschätzt. Jetzt geht Uschi Schollenberg mit Vollendung des 65. Lebensjahres zum Jahresende 2011 in die verdiente Rente. Als ehrenamtliche Mitarbeiterin wird sie als Begleiterin bei Theaterreisen und bei Engpässen in der Geschäftsstelle der Volksbühne treu bleiben. Ihre Nachfolgerin ist Monika Wolff, die sich bereits seit August 2011 in die Arbeit in der Geschäftsstelle einarbeiten konnte. Neben der Geschäftsführerin Uschi Schuckenböhmer bleibt Susanne Reimer im bewährten Team der Geschäftsstelle. Tschüss Uschi Schollenberg – und alles Gute für die Zukunft.

Volksbühnen: Kultur ist Zukunftsförderung

„Kultur ist nicht Nebensache, sondern Hauptsache in einer Gesellschaft, die Bildung will. Das ist ein Lernprozess, der sich in Schleswig-Holstein nur mühsam durchsetzen will.“ Das sagte der wiedergewählte Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Schleswig-Holsteinischer Volksbühnen Gerd Müller auf der Mitgliederversammlung der Volksbühne in Kiel.

Müller empfahl einen Blick über die Landesgrenzen. Hamburg stellt die Kulturpolitik zukünftig in den Mittelpunkt und sichert der Kultur, dem Schauspielhaus Hamburg, den Museen und den freien Künstlern und der Off-Kultur deutliche finanzielle Erhöhungen zu. In Skandinavien sorgen die Metropolen mit neuen Opernhäusern europaweit für Furore und fördern dabei nicht nur Kultur, sondern kurbeln auch ihre Wirtschaft kräftig an.

In einer einstimmigen Resolution forderten die Volksbühnen Land und Städte auf, eine dauerhafte und auskömmliche Finanzierung der Theater in Kiel, Lübeck und des Landestheaters mit seinen festen Spielorten in Flensburg, Schleswig und Rendsburg sicher zu stellen.

Nicht hinnehmbar finden die Delegierten die Situation am Landestheater, das eine hervorragende künstlerische Arbeit leistet, viel Zuspruch im Norden und im Westen des Landes hat und trotzdem mit einem Aus im Jahre 2013 rechnen muss. Das Land und die als Gesellschafter tätigen Städte müssen den Erhalt des Landestheaters in seiner bisherigen Form garantieren.

Für Kiel sehen die Volksbühnen eine deutliche Beeinträchtigung des Konzertlebens, wenn nicht bald die Schaffung eines zukunftsgerechten Konzertsaals realisiert wird. Es sei für eine Landeshauptstadt unangemessen, wenn immer mehr internationale Orchester und Solisten überlegen, einen Bogen um Kiel zu machen. Auch das Schleswig-Holstein Musik Festival hat mehrfach deutliche Worte zum desolaten Zustand des Kieler Konzertsaals gefunden.

Auf der Mitgliederversammlung wurden der Journalist Gerd Müller (Kiel) als Vorsitzender, der Bankkaufmann Dieter Jensen (Flensburg) als Stellvertreter und die Übersetzerin Edeltraud Strauß (Lübeck) als Schriftführerin wiedergewählt.

 

Volksbühne für die Zukunft gerüstet

Steigende Mitgliederzahlen und wachsende Kartenverkäufe kennzeichnen nach den Worten des Vorsitzenden Gerd Müller die positive Entwicklung der Volksbühne Kiel·e.·V. Um den Anforderungen gerecht zu werden, ist aufwändig in das EDV- und Ticketsystem investiert worden. Auf der Mitgliederversammlung im Opernhaus ist der Vorstand einstimmig wiedergewählt worden: Stellvertretende Vorsitzende bleibt Gundel Orth, Beisitzer sind weiterhin Susanne Cellmer, Brigitte Hollmann, Guido Bauer und Werner Istel. Mit herzlichen Worten ist Uschi Schollenberg, die nach 32 Jahren Arbeit für die Volksbühne zum Jahresende wegen Erreichens der Altersgrenze in den Ruhestand geht, gewürdigt worden. Wer sich persönlich von ihr verabschieden möchte, kann dies an ihrem letzten Arbeitstag am 16.12.2011 ab 11 Uhr in der Geschäftsstelle tun. (theaterZEIT Dezember 2011)

 

Allianz für Kunst und Kultur

Der Landeskulturverband Schleswig-Holstein, das Kulturforum Schleswig-Holstein und die kulturpolitische Gesellschaft in Schleswig-Holstein haben gemeinsam mit ihren Mitgliedsverbänden eine „Allianz für Kunst und Kultur in Schleswig-Holstein“ ins Leben gerufen. Insbesondere sollen die Bausteine die Diskussion im Landtagswahlkampf im Frühjahr 2012 und bei den Oberbürgermeisterwahlen in Kiel im Herbst 2012 beeinflussen. Die Landesarbeitsgemeinschaft der schleswig-holsteinischen Volksbühnen, die auch Mitglied im Landeskulturverband ist, ist dieser Allianz mit zahlreichen weiteren Institutionen, Künstlern, Kulturschaffenden und Kulturinteressenten beigetreten. Der Aufruf hat folgenden Wortlaut:

Mit Sorge sehen wir, dass Kunst und Kultur in Schleswig-Holstein wegen der drastisch eingeschränkten finanziellen Handlungsspielräume des Landes und der Kommunen in Gefahr geraten auszubluten. Viele kulturelle Einrichtungen und Organisationen sind in ihrer Existenz gefährdet bzw. können ihre Aufgaben inzwischen nicht mehr so qualitativ hochwertig und innovativ wie bisher erfüllen.

Schleswig-Holstein bildet bei der Kulturfinanzierung bereits heute das Schlusslicht in Deutschland; ohne die Mittel des kommunalen Finanzausgleichs sind es nur etwa 0,3% des Gesamthaushalts. Kunst und Kultur in Schleswig-Holstein verkraften deshalb keine weiteren Kürzungen.

Der Landeskulturverband, das Kulturforum Schleswig-Holstein und die Kulturpolitische Gesellschaft fordern die politischen Mandatsträger im Land und in den Kommunen deshalb auf, sich an folgenden Grundsätzen zu orientieren:

  1. Kunst und Kultur sind entscheidend für die Persönlichkeitsentwicklung und Bildung des Einzelnen, für eine demokratische und friedliche Zukunft unserer Gesellschaft, für die Lebensqualität und die Wirtschaft in Schleswig-Holstein.
  1. "Kulturhoheit" ist der Kern der Eigenstaatlichkeit der Länder. Kunst und Kultur gehören deshalb zu ihren Kernaufgaben. Das gilt auch für Schleswig-Holstein.
  1. Kunst und Kultur bedürfen einer verlässlichen und verstetigten Mindestfinanzierung, die die Städte und Gemeinden, die Kreise und das Land als Gemeinschaftsaufgabe wahrnehmen müssen. Das Land Schleswig-Holstein stellt dabei mindestens einen Förderbetrag bereit, der sich am Mittel der Förderung von Kunst und Kultur pro Einwohner aller anderen Bundesländer orientiert. In den kommenden Jahren sind wenigstens die Tarifsteigerungen und die Steigerung der Lebenshaltungskosten aufzufangen.
  1. Land und Kommunen sichern Künstlerinnen und Künstlern Freiräume für kreatives Arbeiten. Sie stellen die notwendige kulturelle Infrastruktur bereit und tragen dazu bei, dass allen Bevölkerungsgruppen der Zugang zu Kunst und Kultur ermöglicht wird.
  1. Die Kommunen sind die wichtigsten Träger und Förderer von Kunst und Kultur. Das Land wird ihnen deshalb Anreize bieten, diese Aufgaben mit mittel- und langfristigen Perspektiven zu erfüllen. Ausgaben für Kunst und Kultur werden durch Haushaltssicherungskonzepte nicht eingeschränkt.
  1. Land und Kommunen stellen zur Planungssicherheit von Kunst und Kultur Kulturentwicklungspläne auf und aktualisieren sie. Dazu müssen kommunale und Landeskulturpolitik frühzeitig und ernsthaft den Dialog mit den Betroffenen und Beteiligten suchen. Ohne ihre intensive Partizipation ist keine breite gesellschaftliche Zustimmung für kulturpolitische Entscheidungen zu finden.

Um Innovation zu sichern und Raum für Neues zu schaffen, muss allerdings auch die bestehende Kunst- und Kulturlandschaft immer wieder kritisch hinterfragt, müssen kulturelle Einrichtungen und Förderungen überprüft, verbessert und inhaltlich weiter entwickelt werden.

Kulturpolitische Handlungsspielräume für neue Ideen und Aktivitäten können nur gewonnen werden, wenn Bestehendes, tradierte Normen und Standards diskutiert und ggf. zur Disposition gestellt werden.

Der Landeskulturverband, das Kulturforum Schleswig-Holstein und die Kulturpolitische Gesellschaft laden alle kulturell Aktiven und Engagierten ein, an der Allianz für Kunst und Kultur in Schleswig-Holstein mitzuwirken.

Juni 2011

Gerd Müller als Vorsitzender bestätigt

Gerd Müller ist auf der Mitgliederversammlung der Volksbühne Kiel e. V. als Vorsitzender für vier Jahre einstimmig wiedergewählt worden. Der 63-jährige Journalist steht seit 1994 an der Spitze der Besucherorganisation mit inzwischen weit über 2.600 Mitgliedern.

Müller zeigte sich überzeugt, dass die traditionsreiche, über 115 Jahre alte Volksbühne Kiel ihren Erneuerungsprozess gemeistert hat und als moderne Serviceeinrichtung ihren Mitgliedern den Weg in die Theater- und Konzertsäle inhaltlich und organisatorisch öffnet. Dafür sprechen, so Müller, der deutliche Anstieg der Kartenverkäufe und Abos für alle Kieler Theater. Darüber hinaus besucht die Kieler Volksbühne mit dem Theaterbus auch die Häuser in Lübeck, Hamburg sowie Flensburg, Rendsburg und Schleswig.

Gerd Müller ist vor kurzem auch als Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Schleswig-Holsteinischer Volksbühnen bestätigt worden und ist auf Bundesebene in der Arbeitsgemeinschaft deutscher Volksbühnenvereine mit 64 selbstständigen Volksbühnen in allen wichtigen Theaterstädten Sprecher für den Bereich Kulturpolitik, Kommunikation und Marketing.

 

Juni 2011

Volksbühnen: Kultur ist Zukunftsförderung

„Kultur ist nicht Nebensache, sondern Hauptsache in einer Gesellschaft, die Bildung will. Das ist ein Lernprozess, der sich in Schleswig-Holstein nur mühsam durchsetzen will.“ Das sagte der wiedergewählte Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Schleswig-Holsteinischer Volksbühnen Gerd Müller auf der Mitgliederversammlung der Volksbühne in Kiel.

Müller empfahl einen Blick über die Landesgrenzen. Hamburg stellt die Kulturpolitik zukünftig in den Mittelpunkt und sichert der Kultur, dem Schauspielhaus Hamburg, den Museen und den freien Künstlern und der Off-Kultur deutliche finanzielle Erhöhungen zu. In Skandinavien sorgen die Metropolen mit neuen Opernhäusern europaweit für Furore und fördern dabei nicht nur Kultur, sondern kurbeln auch ihre Wirtschaft kräftig an.

In einer einstimmigen Resolution forderten die Volksbühnen Land und Städte auf, eine dauerhafte und auskömmliche Finanzierung der Theater in Kiel, Lübeck und des Landestheaters mit seinen festen Spielorten in Flensburg, Schleswig und Rendsburg sicher zu stellen.

Nicht hinnehmbar finden die Delegierten die Situation am Landestheater, das eine hervorragende künstlerische Arbeit leistet, viel Zuspruch im Norden und im Westen des Landes hat und trotzdem mit einem Aus im Jahre 2013 rechnen muss. Das Land und die als Gesellschafter tätigen Städte müssen den Erhalt des Landestheaters in seiner bisherigen Form garantieren.

Für Kiel sehen die Volksbühnen eine deutliche Beeinträchtigung des Konzertlebens, wenn nicht bald die Schaffung eines zukunftsgerechten Konzertsaals realisiert wird. Es sei für eine Landeshauptstadt unangemessen, wenn immer mehr internationale Orchester und Solisten überlegen, einen Bogen um Kiel zu machen. Auch das Schleswig-Holstein Musik Festival hat mehrfach deutliche Worte zum desolaten Zustand des Kieler Konzertsaals gefunden.

Auf der Mitgliederversammlung wurden der Journalist Gerd Müller (Kiel) als Vorsitzender, der Bankkaufmann Dieter Jensen (Flensburg) als Stellvertreter und die Übersetzerin Edeltraud Strauß (Lübeck) als Schriftführerin wiedergewählt.

 

Juni 2010

Theater Kiel hält die Stellung

iN KULTUR-Magazin der Volksbühnen Hamburg und Kiel, Juni 2010-10-20

Lange hat die Landespolitik die Öffentlichkeit auf die Folter gespannt. Jetzt hat Ministerpräsident Peter Harry Carstensen die 45-seitige Streichliste der Grausamkeiten auf den Tisch gelegt. Wagenburg-Mentalität ist angesagt. Kein Minister und kein Parlamentarier der CDU/FDP-Mehrheit darf aus der Reihe tanzen.

Einen großen Verlierer gibt es bereits: Kultur- und Bildungsminister Ekkehard Klug muss stark bluten. Im Kulturbereich beschädigt ausgerechnet eine konservative Regierung die Einrichtungen, die bisher als Leuchttürme das Image des Landes international prägen. Die renommierte JazzBaltica wird ganz gestrichen. Der Zuschuss des Schleswig-Holstein Musik Festivals sinkt bis 2012 von 1,7 auf 1,2 Millionen Euro.

Zuvor hatte das Land die vom Festival erwirtschafteten Rücklagen in Millionenhöhe bereits zur Sanierung des Landeshaushalts einkassiert. Und das Landeskulturzentrum Schloss Salzau, unter anderem Sitz der Festival-Akademie, wird zum Verkauf freigegeben. Das Festival wird wohl auch in Zukunft weiter existieren können, aber die aufwändigen Musikfeste auf dem Lande oder die Förderung des internationalen Musiker-Nachwuchses sind gefährdet. Ob Schleswig-Holstein sich damit einen Dienst erweist?

Das Tor zur Metropole Hamburg steht schon jetzt weit auf. Immer mehr Konzerte finden bereits an der Elbe statt. Gedankenspiele, den Sitz des Festivals ganz nach Hamburg zu verlegen, finden durchaus prominente Befürworter.

Das Überraschende: Die drei öffentlichen Theater des Landes in Kiel, Lübeck und das Landestheater mit Spielorten in Flensburg, Schleswig, Rendsburg und in Theatern an der Westküste werden im Sparkonzept nicht erwähnt. Die ohnehin enge Finanzausstattung wird durch die Kabinettsbeschlüsse (zunächst) nicht angetastet. Doch Entwarnung kann es nicht geben.

Die Zuschüsse des Landes für die Theater sind bis 2012 ohnehin eingefroren. Was dann kommt, weiß niemand. Bei 80 Prozent (steigenden) Personalkosten werden die Spielräume immer enger, zumal die Kommunen ihre Anteile an den Theaterkosten weiter zur Disposition stellen könnten.

Beim Landestheater unter seinem neuen Intendanten Peter Grisebach gelang gerade noch einmal die Rettung vor dem Aus, nicht zuletzt, weil die Beschäftigten sich seit Jahren durch Gehaltsverzicht am Sparen beteiligen.

In ihrer Not haben sich Anfang des Jahres die drei großen Theater auf einer parlamentarischen Konferenz gemeinsames Handeln und Solidarität versprochen. Denn die vom Land eingesetzte Theaterkommission wird keine Wunder vollbringen und den finanziellen Rahmen aufstocken und gleichzeitig die Struktur optimieren.

Dabei ist die Struktur für ein Flächenland, das die Kultur ernst nimmt, eigentlich ideal. Lübeck bespielt die zweitgrößte Stadt, den Osten und den Süden des Landes, Kiel die Mitte und das Landestheater mit seinen vielen Spielorten den Norden und die Westküste.

Die gemeinsam beschworene Solidarität dauerte nicht lange: Ausgerechnet Lübeck, das bereits vor Jahren sein Ballett dichtgemacht hat, spielt sich zum Musterknaben auf, um (nicht ohne Eigennutz) Veränderungswillen zu demonstrieren. Das bedeutet für das Publikum Verzicht. Nur noch donnerstags bis sonntags wird in Lübeck gespielt. Montag bis Mittwoch bleiben die Theatertüren zu.

Allein Kiel hält sich mit seinem Intendanten Daniel Karasek wacker. Das Ansehen der Theaterleitung ist hoch, die künstlerische Arbeit insgesamt ansehnlich, mit manchen echten Highlights und einem großen Zuspruch beim Publikum.

Die Stadt Kiel bleibt ihrem Theater bisher treu und lässt die Künstler arbeiten. Die erste Nagelprobe hat Karasek bestanden. Als Ballettchef Mario Schröder und sein Team nach Leipzig engagiert wurden, widerstand Karasek der Zumutung, die Ballettsparte aus Kostengründen gegebenenfalls zur Disposition zu stellen. Er verpflichtete mit Yaroslav Ivanenko und Heather Jurgensen vom Hamburg Ballett ein hochkarätiges Leitungsteam. (GM)



Vorstand einstimmig bestätigt

Steigende Mitgliederzahlen und wachsende Kartenverkäufe kennzeichnen nach den Worten des Vorsitzenden Gerd Müller die positive Entwicklung der Volksbühne Kiel e. V. Um den Anforderungen gerecht zu werden, ist aufwändig in das EDV- und Ticketsystem investiert worden. Auf der Mitgliederversammlung im Opernhaus ist der Vorstand einstimmig wiedergewählt worden: Stellvertretende Vorsitzende bleibt Gundel Orth, Beisitzer sind weiterhin Susanne Cellmer, Brigitte Hollmann, Guido Bauer und Werner Istel.

 

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